Energiewende ohne Subventionen
Subventionen für Netzkotzeranlagen (Sonnenschein, alles sofort einspeisen, koste es dem Steuerzahler über EEG-Umlage was es wolle), gefährden die Energiewende.
Der Staat hat die Pflicht über größere Zeiträume zu planen, als es der einfache Bürger üblicherweise tut. Der Staat hat die Pflicht zukünftige Gefahren frühzeitig zu erkennen und den Bürgern zu ermöglichen, sich vor diesen Gefahren zu schützen.
Daraus ergibt sich die anfängliche Förderung der Photovoltaik durch Einspeisevergütungen mehr als 10-mal so hoch wie der Marktpreis für Strom. Das muss aber strikt kontrolliert werden.
Erstmals berichtete ich 2007 über eine solche Anpassung: Die Degression der EEG Einspeisevergütung sollte von 5% auf 7% und später auf 8% pro Jahr steigen.
2008 wurde dies auf bis zu 9% erhöht.
Zwischen strikt kontrollieren und zerstören ist ein großer Unterschied.
- Einmalige Tarifkappung um ca. 20–30 % (je nach Anlagenklasse), zusätzlich zur ohnehin fälligen Degression:
- Dach ≤ 10 kW: 24,43 → 19,50 ct/kWh
- größere Dachanlagen: 21,98 → 16,50 ct/kWh
- Freifläche: 17,94 → 13,50 ct/kWh
- Anlagen > 10 MW: keine EEG-Vergütung mehr.
- Monatliche statt halbjährliche Degression („atmender Deckel“): Basis 1 % pro Monat (~11,4 % p. a.). Bei Überschreiten des Korridors steigerbar bis 2,8 %/Monat. Der gesetzliche Zubaukorridor lag bei 2,5–3,5 GW/Jahr.
- Harter Gesamtdeckel 52 GW installierter PV-Leistung: danach Vergütung null (Einspeisevorrang blieb).
- Marktintegrationsmodell (ab 2014 wirksam für Anlagen ab 1.4.2012): bei Dachanlagen 10 kW–1 MW nur noch 90 % der Jahreserzeugung EEG-vergütungsfähig; Rest Eigenverbrauch oder Markt. Eigenverbrauchszuschlag entfiel.
Die deutsche Solarlobby mit ihren damaligen 70 GW Ausbauziel. Wer eine solche Lobby hat, braucht keine Feinde mehr.
Ich bezeichne deswegen das 70 GW Ausbauziel als ersten großen Sabotageakt an der Energiewende.
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Im Faulbett der Subventionen
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Dies wurde dann bei der Ampel-Koalition umgekehrt. Doch hier wurde der zweite große Sabotageakt an der Energiewende wirksam: Wir brauchen noch sehr lange keine Stromspeicher.
Dieses neue EEG belohnt nirgends eine bedarfsgerechte Netzeinspeisung. Es belohnt Netzkotzer, die bei geringen oder sogar negativen Preisen einspeisen. Die Differenz zahlt über die EEG-Umlage der Steuerzahler. Das können im Extremfall auch über 50 Cent/kWh sein.
Die Insolvenz von Enerparc kann man auf diese völlig verfehlte EEG Subventionspolitik zurückführen: 5,5 GW Photovoltaik, aber nur 3,8 GW am Netz. Nur 0,3 GWh Akkus. Mit einem anderen EEG Design hätte Enerparc vielleicht 5 GW PV, 15 GWh Akkus, die mit nur 1,7 GW Netzanschluss auskommen.
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Bei heutigen Preisen ist Subvention überflüssig
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Kunde bei Spotty.app werden
Heute Sonntag sorgen die Netzkotzer in der Spotmarktzone Österreich von 10:00 bis 16:45 für Preise unter 1 Cent/kWh bis leicht negativer Preise. Zur Bekämpfung des Überangebots an Strom ladet mein Tesla Y gerade. Doch es gibt heute auch viele Stunden über 18 Cent/kWh. Wochentags gibt es auch viele Stunden über 25 Cent/kWh.
Eine Abschaffung der EEG-Subvention in Deutschland wäre daher eine die Branche stabilisierende Maßnahme. Einziges Problem: die Bankability. Unter Bankability versteht man ein Geschäftsmodell, welches sicher genug ist, dass eine Bank einen Kredit vergibt. Die Entwicklung der Spotmarktpreise, die ich seit 2009 beobachte, ist für mich überzeugend: Einkommen aus Stromverkauf kann ein wesentlicher Pfeiler einer GEMINI Hausfinanzierung sein.
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Bankability sicher stellen
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Für mich völlig überzeugende Daten. Aber der Banker fragt, was passiert, wenn die Spotmarktpreise auf das Niveau von 2016 fallen? Vielleicht eine Mindestvergütung im Sommer von 10:00 bis 16:00 von 2 Cent/kWh und 16:00 bis nächster Tag um 10:00 von 10 Cent/kWh? Das ist kein ausgearbeiteter Vorschlag, sondern nur in welcher Richtung es gehen sollte. Sehr niedriges Niveau, aber ausreichend, um die Bankability sicherzustellen. 40.000 kWh zu 10 Cent verkauft sind dann immer noch 4.000 € pro Jahr und sichern 333 € monatliche Kreditrate ab. Damit sind über 50.000 € über 20 Jahre finanzierbar.
Also kein Faulbett, sondern ein Sicherheitsnetz für den sehr unwahrscheinlichen Fall, dass die Spotmarktpreise extrem sinken.
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Wer sind wir? Unsere Aktionäre
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Wer sind wir? Unsere Aktionäre. Ich bitte alle alten und hoffentlich bald zahlreiche neuen Aktionäre um Beiträge dieser Art.
Bisher sind nur 2% unserer Aktionäre durch Vermittlung neuer Aktionäre selbst Aktionär geworden. Das sollte in Zukunft deutlich mehr werden. Das Angebot ist 10% der gekauften Aktien für eine unmittelbare Vermittlung und 5% für einen Assist. Den Begriff Assist verstehe ich dabei wie beim Fußball: Wer dem Torschützen den Ball zuspielt, hat einen Assist gemacht. |