Versagen in strategischen Fragen
Autos mit billiger Energie betreiben? Man hat von dieser strategischen Frage so viel verstanden, wie ein Volksschüler von einer Differenzialgleichung.
Die breite Anwendung neuer Technik durch systematische Verringerung der Produktionskosten. Musterbeispiel Henry Ford: Autos so billig produzieren, dass sich auch der einfache Arbeiter eines leisten kann.
Vom Luxus für wenige zur Selbstverständlichkeit für alle. Beim Auto gibt es zwei Komponenten beim Preis: Anschaffung und Energie. Was nützt es, wenn ein Tata Nano nur 2.500 € gekostet hat, wenn dann das Benzin für 200.000 km 12.500 € kostet - 10.000 Liter zu 1,25 €?
Da wären doch 5.000 € Auto und 2.000 € Strom viel billiger - 20.000 kWh zu 10 Cent/kWh? Nichts ist einem Premiumhersteller fremder als ein solcher Gedanke. Wer ein 100.000 € Premiumauto kauft, der hat wohl noch das Geld für den Treibstoff? 300.000 km, 36.000 Liter zu 1,50 €. 54.000 € sind auch eine Menge Geld. Auch für jene, die ein 100.000 € Auto fahren.
Die billige Massenproduktion von Autos wurde gemeistert, jetzt geht es um die zweite Komponente: die Energie dafür. Dafür gibt es nur einen Weg: Strom statt Öl. Das ist entscheidend für arme Länder, deren Entwicklung durch Ölimporte gestoppt wurde: Katastrophales Handelsbilanzdefizit verursacht durch Ölimporte.
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Strategisches Thema ignoriert
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Das wäre das ganz große strategische Thema für die Autoindustrie gewesen: Autos, die mit billigem Strom fahren können. Die etablierten Autohersteller sahen sich immer nur als Autohersteller: Wir machen Autos, das ist unser Geschäft, Ölförderung, Öltanker, Ölpipelines, Raffinerien, Tankstellen sind ein komplett anderes Geschäft.
Im krassen Gegensatz dazu: das Tesla Super Charger Netz und BYD baut jetzt extremste Schnelllader für über 1 MW Ladeleistung. Beide Hersteller bieten auch Photovoltaik und Stromspeicher an. NIO baut Akkuwechselstationen.
Den Managern der etablierten Autokonzerne waren diese Themen wohl viel zu hoch. Stattdessen versäumte man Jahrzehnte mit „Wie baue ich einen Dieselmotor mit der doppelten Leistung, aber 10% weniger Verbrauch, der immer dann die Abgasreinigung einschaltet, wenn er auf einem Prüfstand steht“.
Man hat von dieser strategischen Frage so viel verstanden, wie ein Volksschüler von einer Differenzialgleichung. Man beschäftigte sich mit simplen Dingen: wie kann man mit einer unsinnigen Formel für die Verbrauchsmessung von Plug-in-Hybriden die EU-Bestimmungen zum Flottenverbrauch austricksen? Einfach nur Kindergarten.
Das war das bestimmende Thema deutscher Autohersteller auf der IAA 2015: Wir wissen auf die Wh genau, wie viel Akku man in einem Plug-in Hybrid einbauen muss, um genau bei 50 g CO2/km im Normverbrauch zu landen. Das genügt, keine Wh mehr an Akku! Eine extreme Verschlechterung gegenüber dem Opel Ampera von 2011. Hier die Werte vom Spritmonitor.de am 18. April 2026:
Das ist die extreme Verschlechterung in nur 4 Jahren, weil nicht der Kunde, sondern nur die manipulierte Flottenverbrauchsformel zählte.
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Das strategische Thema der Eigenheimindustrie
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Etablierte Autokonzerne sind etwas mit hunderttausenden Mitarbeitern. Firmen in der Eigenheimindustrie sind 2 bis 3 Größenordnungen darunter. Wenn schon die etablierte Autoindustrie es nicht geschafft hat, Manager mit Weitblick anzuheuern, wie sollte es dann die Eigenheimindustrie schaffen?
Die Eigenheimindustrie im deutschen Sprachraum rechnet schlicht und einfach mit ihrer totalen Auslöschung in den nächsten Jahrzehnten. Man freut sich, wenn ein Konkurrent in Konkurs geht: Juhu, den seine 5% Marktanteil sind jetzt unser!
Ähnlich wie beim Auto hat ein Haus zwei Komponenten: die Produktion und die Energie. Beim Auto ging es um die Umstellung auf billigere Energie, beim Haus geht es um die Umstellung von Energieverbraucher auf Energieproduzent.
Dort die einfältige Einstellung „Wir produzieren Autos“, hier die einfältige Einstellung „Wir produzieren Häuser“. Nicht der geringste Ansatz zu „Wir machen Häuser zur wichtigsten Komponente einer Energiewende“.
Elon Musk hatte US$ 176 Millionen durch den Verkauf von PayPal. Wang Chuanfu, der Gründer von BYD, borgte sich 1995 US$ 300.000 bei Freunden aus. Beide haben gut investiert.
In den letzten Jahren ist mir Bosch mehrmals mit negativen Statements zu Elektroautos sehr negativ aufgefallen. Verluste zeigen jetzt, welche Folgen es hat, ein strategisches Problem nicht zu begreifen.
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Einmalige Darstellungsform des Solarertrags
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April 2024 schrieb ich die Software für die Simulation von 24×365 Strom mit Photovoltaik. Die Verteilung des Solarertrags für jeden Tag des Jahres. Die X-Achse zeigt jeden Tag des Jahres, die Y-Achse zeigt 16 gelbe Punkte für den Solarertrag dieses Tages im Jahr 2005 bis 2020. Mit der Darstellung sieht man auf einen Blick, wie schwierig es ist aus dem täglichen Solarertrag 24×365 Strom zu machen.
Ich beschäftige mich seit 1991 intensiv mit Solarstrom, wieso ist mir diese Darstellungsform noch nie begegnet? Ich fragte Grok darüber. Es kann doch nicht wahr sein, dass ich im Jahr 2024 eine innovative Darstellungsform geschaffen habe.
Man kann ein Problem mit all seinen Schwierigkeiten angehen. Diese Graphik verdeutlicht leicht verständlich all diese Schwierigkeiten.
Man kann vortäuschen, ein Problem anzugehen. Dann wird man niemals eine solche Graphik veröffentlichen.
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YouTube Empfehlung der Woche
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Warum hat sich das römische Imperium nie industrialisiert?
Es bringt Erkenntnisse zur Deindustrialisierung Deutschlands.
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5 Millionen HUF Stammkapital ist das Minimum
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14.552 € am Konto für das Stammkapital. Einige Newsletter lang schrieb ich: Zum Glück sind das HUF und nur 12.778,38 €. Das Mindeststammkapital ist zum heutigen Wechselkurs 13 769,89 €. Nach der Wahl hat der HUF einen Sprung nach oben gemacht.
Ideal wäre eine Gründung mit über 24.000 € Stammkapital. Die Gründung soll im April 2026 erfolgen. Die Suche nach Investoren für den Prototyp wird erst nach der erfolgreichen Gründung der Zrt. (nicht börsennotierte Aktiengesellschaft in Ungarn) fortgesetzt. Um 400.000 € zu finden, bedarf es anderer Methoden als für 24.000 €.
Der Prototyp wird sehr wahrscheinlich am Grundstück von Herren Kamml, das sich unmittelbar südlich vom ADEG in Unken befindet, realisiert werden. Für die geplante Einladung von Industriellen und Politikern aus aller Welt ist die Nähe zu Salzburg ein Standortvorteil.
Zur schnellen Realisierung des Stammkapitals zählt jeder kleine Beitrag. Im Moment vielfache von 120 €, einem Aktienpaket zu 30 Aktien für den Käufer. 40 × 600 € sind auch 24.000 €. Hier zur Kursentwicklung.
Dieses weitreichende Lösungskonzept darf nicht an der totalen Ignoranz von Investoren im deutschen Sprachraum scheitern. Vielleicht hätte ich im deutschen Sprachraum einen Investor gefunden für „Das autarke Überlebenshaus für Reiche, nur eine Million pro Stück“. Das hätte so richtig schön zur hiesigen Abzocker-Mentalität gepasst. Aber das bin nicht ich.
Hier unser Angebot zum Mitmachen
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Wer sind wir? Unsere Aktionäre
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Wer sind wir? Unsere Aktionäre.“ Ich bitte alle alten und hoffentlich bald zahlreiche neuen Aktionäre um Beiträge dieser Art.
Bisher sind nur 2% unserer Aktionäre durch Vermittlung neuer Aktionäre selbst Aktionär geworden. Das sollte in Zukunft deutlich mehr werden. Das Angebot ist 10% der gekauften Aktien für eine unmittelbare Vermittlung und 5% für einen Assist. Den Begriff Assist verstehe ich dabei wie beim Fußball: Wer dem Torschützen den Ball zuspielt, hat einen Assist gemacht. |