Exponentielles Wachstum verstehen lernen
Wenn man nur einen sehr kurzen Abschnitt einer exponentiellen Kurve betrachtet, dann sieht die ziemlich gerade aus, daraus entstand der Glaube, dass es gar keine Energiewende gibt.
Menschen neigen dazu, Dinge komplett zu ignorieren, die das eigene Weltbild komplett zerstören. Da besucht jemand eine Fabrik, die elektrische Sattelschlepper baut. Ein Pilotkunde – Pepsi Cola – hat diese schon im Einsatz.
Der Besucher glaubt nicht, dass elektrische Sattelschlepper möglich sind. War dieser Besucher ein Flachweltler? Eine fortschrittsfeindliche Person, die an das ewige Öl glaubt?
Ich las mal einen Spruch: „Ein guter Verkäufer zieht seinen Kunden so schnell über den Tisch, dass er die Reibungshitze als Nestwärme empfindet“. Das funktioniert sicher mit einfachen Kunden recht gut, aber man muss schon ein genialer Meister des Verkaufens sein, um dies mit dem Branchenführer in Computern, IBM, zu machen: Bill Gates und sein Deal mit IBM über MS-DOS.
Genau dieses Verkaufsgenie stand in der Tesla Fabrik für elektrische Sattelschlepper und meinte, dies könne es gar nicht geben. Machte er Berechnungen über Akkugewicht und Stromverbrauch? Nein, nur ein Bauchgefühl.
Bill Gates glaubt zwar an erneuerbare Energie aus Sonne und Wind, aber nur für einen Teil der Stromerzeugung. Für den größeren Teil der Stromerzeugung nur Geothermie und Atomkraftwerke. Warum? Wie sein Besuch bei der Tesla Sattelschlepperfabrik zeigt, kann er mit Akkus nichts anfangen.
Die berühmte Legende vom Reiskorn (oder häufiger Weizenkorn) auf dem Schachbrett ist eine alte indische Geschichte, die das exponentielle Wachstum anschaulich macht. Sie wird meist mit Sissa ibn Dahir (auch Sessa oder Sissa ben Dahir genannt) in Verbindung gebracht, einem weisen Brahmanen, der als Erfinder des Schachspiels (bzw. seiner Vorform Chaturanga) gilt.
Die Geschichte
Vor langer Zeit in Indien herrschte ein König namens Shihram (oder Shirham, Balhait oder ähnlich, je nach Version). Er langweilte sich oder war tyrannisch und ungerecht zu seinem Volk. Der weise Brahmane Sissa ibn Dahir erfand für ihn das Schachspiel, um ihm die Bedeutung von Strategie, Zusammenarbeit und dass der König allein nichts ausrichten kann (ohne Bauern und andere Figuren) zu verdeutlichen. Das Spiel gefiel dem König außerordentlich gut.
Voller Dankbarkeit bot der König Sissa eine Belohnung an – Gold, Silber, Land, was immer er wollte. Sissa lehnte die prunkvollen Geschenke bescheiden ab und bat stattdessen um etwas scheinbar Geringes:
„Legt mir auf das erste Feld des Schachbretts ein einziges Reiskorn (oder Weizenkorn). Auf das zweite Feld zwei Körner, auf das dritte vier, auf das vierte acht und so weiter – auf jedes folgende Feld genau die doppelte Anzahl wie auf dem vorherigen, bis alle 64 Felder gefüllt sind.“
Der König lachte über diesen „bescheidenen“ Wunsch. Er dachte, das sei eine Kleinigkeit und befahl seinen Dienern, den Wunsch sofort zu erfüllen. Doch schon nach wenigen Feldern merkten die Hofmathematiker und Kornverwalter das Problem: Die Mengen wuchsen rasend schnell an.
Bei Feld 54 wäre es die gesamte heutige Welternte an Reis, bei Feld 55 die gesamte heutige Welternte an Weizen. Aber dann kommen noch die restlichen Felder bis 64.
Hier eine Graphik, die von den Fans fossiler Energie derzeit verbreitet wird.
|
Installierte Photovoltaik seit 1990 14,46 mal verdoppelt
|
Wenn wir mit der weltweit installierten Photovoltaik im Jahr 1990 beginnen, so sind wir jetzt zwischen Schachfeld 14 und 15. Zwischen Schachfeld 20 und 21 liegt das Ziel weltweiter Wohlstand plus Planetensanierung mit dem Abbau von 2 ppm CO2 pro Jahr.
Wenn man nur ein paar Kilometer Erdoberfläche betrachtet, dann sieht sie ziemlich flach aus, daraus entstand der Glaube der Flachweltler.
Wenn man nur einen sehr kurzen Abschnitt einer exponentiellen Kurve betrachtet, dann sieht die ziemlich gerade aus, daraus entstand der Glaube, dass es gar keine Energiewende gibt.
|
5 Millionen HUF Stammkapital ist das Minimum
|
Super, 13.352 € am Konto für das Stammkapital, aber Überraschung, es sind nur ganz knapp über 5 Millionen HUF. Einige Newsletter lang schrieb ich: Zum Glück sind das HUF und nur 12.778,38 €. Seit meiner letzten Berechnung hat der HUF zugelegt. Das Mindeststammkapital ist zum heutigen Wechselkurs 13.234,52 €.
Ideal wäre eine Gründung mit über 24.000 € Stammkapital. Die Gründung soll im April 2026 erfolgen. Die Suche nach Investoren für den Prototyp wird erst nach der erfolgreichen Gründung der Zrt. (nicht börsennotierte Aktiengesellschaft in Ungarn) fortgesetzt. Um 400.000 € zu finden, bedarf es anderer Methoden als für 24.000 €.
Der Prototyp wird sehr wahrscheinlich am Grundstück von Herren Kamml, das sich unmittelbar südlich vom ADEG in Unken befindet, realisiert werden. Für die geplante Einladung von Industriellen und Politikern aus aller Welt ist die Nähe zu Salzburg ein Standortvorteil.
Zur schnellen Realisierung des Stammkapitals zählt jeder kleine Beitrag. Im Moment vielfache von 120 €, einem Aktienpaket zu 30 Aktien für den Käufer. 40 × 600 € sind auch 24.000 €. Hier zur Kursentwicklung.
Dieses weitreichende Lösungskonzept darf nicht an der totalen Ignoranz von Investoren im deutschen Sprachraum scheitern. Vielleicht hätte ich im deutschen Sprachraum einen Investor gefunden für „Das autarke Überlebenshaus für Reiche, nur eine Million pro Stück“. Das hätte so richtig schön zur hiesigen Abzocker-Mentalität gepasst. Aber das bin nicht ich.
Hier unser Angebot zum Mitmachen
|
Wer sind wir? Unsere Aktionäre
|
Es gibt weitere Einträge auf „Wer sind wir? Unsere Aktionäre.“ Ich bitte alle alten und hoffentlich bald zahlreiche neuen Aktionäre um Beiträge dieser Art.
Neue Eintragung der Woche: Manfred Schrenk.
Er veranstaltet seit 1995 die CORP Konferenz.
Hier Grokipedia über die CORP Konferenz
|
In welcher Welt würden wir heute ohne Aktionäre leben?
|
Jahrzehntelang haben Linke den Begriff Aktionär negativ dargestellt. Teilweise hat man sogar Karikaturen aus „Der Stürmer“ kopiert. Doch in welcher Welt würden wir heute ohne Aktionäre leben?
Hier Reisen mit der Postkutsche, eine solche Tortur war es, bevor die Aktiengesellschaften Central Pacific + Union Pacific die Bahn von der Ostküste der USA bis zur Westküste gebaut haben.
Ein Reiter beim Pony Express war ein extrem riskanter Job. Aber dann baute 1861 die Aktiengesellschaft Western Union, das ist genau die, mit der ich Geld an meinen Videokünstler in Kasachstan überwiesen habe, die erste Telegraphenleitung von Küste zu Küste.
Mit einem Verein, wie etwa Greenpeace und WWF, kann man ganz toll protestieren und Forderungen stellen. Eine Aktiengesellschaft hingegen ist die Organisationsform, mit der man die Welt durch neue Produkte verbessern kann.
Wer hätte heute Lust auf Postkutschenfahrer oder Pony Express Reiter? Der Cowboy wird in Hollywood Western sehr romantisiert dargestellt, war aber in Wirklichkeit ein sehr mies bezahlter, sehr harter Job.
Linke verstehen das Konzept nicht, neue Werte zu schaffen. Für die ist alles nur Umverteilung. Doch wie hat sich der Lebensstandard verbessert, seitdem Berufe wie Postkutschenfahrer, Pony Express Reiter oder Cowboy durch den technischen Fortschritt ersetzt wurden? Alles durch neu geschaffene Werte.
Bisher sind nur 5% unserer Aktionäre durch Vermittlung neuer Aktionäre selbst Aktionär geworden. Das sollte in Zukunft deutlich mehr werden. Das Angebot ist 10% der gekauften Aktien für eine unmittelbare Vermittlung und 5% für einen Assist. Den Begriff Assist verstehe ich dabei wie beim Fußball: Wer dem Torschützen den Ball zuspielt, hat einen Assist gemacht. |