KI-Rechenzentren im Erdorbit vs. energieoptimierte Siedlung

KI braucht billigen Strom. Vergleich zwischen Solarstrom auf der Erde mit energieoptimierten Siedlungsgebieten, Solarstrom im Orbit und Atomkraftwerken.






Solarenergie im Weltraum. In den ersten Ansätzen der großen Ölpreiskrise schrieb ich am 13. Oktober 2007. Der extreme Preis von Photovoltaik war damals noch das kleinste Problem. Der Schlüsselsatz in diesem Bericht: Bei 20 Jahre Lebensdauer und 8 GWh pro Jahr kann das Kraftwerk im All 160 GWh produzieren. Da sind gerade mal 16 Millionen EUR für Satellit und Satellitenstart drinnen. 2007 war es völlig unvorstellbar mit 16 Millionen € einen 50 t schweren Satelliten zu bauen und ins Orbit zu bringen. Damals hatte man nur Wegwerfraketen. Mehrere Falcon 9 Unterstufen sind schon über 20 mal geflogen, die Oberstufe ist aber noch immer ein Wegwerfsystem. Erst Starship soll vollständig wiederverwendbar sein. Damals ging es darum die gewonnene Energie zur Erde zu schicken. Heute soll der gewonnene Solarstrom direkt für KI verbraucht werden. Auf der Erde ist für 24x365 Strom eine typische Konfiguration 1 MWp PV, 3 MWh Akkus, 120 kW Power to Methanol und ein Generator. Im Erdorbit sieht das ganz anders aus: 1 MWp PV, 0,6 MWh Akku. Im Orbit kommt man bei jedem Umlauf in den Erdschatten, der Akku muss daher nur für die Dauer im Erdschatten dimensioniert sein.
  Konferenz vom Milei Institut in Leipzig
Wie komme ich auf einmal thematisch ins Weltall? Am 14. März veranstaltet das Milei-Institut die Milei-Konferenz in Leipzig. Da muss ich natürlich sofort anrufen. In Vorbereitung des Anrufs ein paar Simulationen über den Solarertrag in Argentinien. Da Argentinien über 33 Breitengrade geht, reicht da natürlich nicht ein Beispiel aus. Da kam ich zur nördlichsten Stadt in Argentinien: La Quiaca 3.442 m über dem Meer. Da musste ich mal die Software für das Ertragsdiagramm ändern: bisher reichten maximal 7 Wh Tagesertrag pro W peak aus. Mit derselben Rechnung, bei der in Salzburg 24×365 Solarstrom 9 Cent/kWh kostet, sind es dort nur 2,5 Cent/kWh. Falls jemand plant, eine elektrisch betriebene Düngemittelfabrik zu bauen, wäre das ein idealer Standort. Was passiert, wenn man noch höher ist? Also sah ich mir den K2 in 8,5 km Höhe an. Bis zu 8,4 Wh pro Wp Tagesertrag! Vom Breitengrad her etwas südlich von Gibraltar gibt es am K2 nie über 0° C. Da hat man 1/3 mehr Solarertrag an einem Sommertag als in Kairo und man hat 0° als Tageshöchsttemperatur. Warum nur ist es so kalt, wenn es mehr Sonneneinstrahlung gibt? Es sind weniger Treibhausgase in der Atmosphäre oberhalb des Standortes. Warum hat es auf der Venus nicht 63° im Durchschnitt? Mit der gleichen Atmosphäre wie auf der Erde müsste die größere Nähe zur Sonne 63° im Durchschnitt ergeben. Hat es auch, ganz weit oben in der Atmosphäre, aber wenn man bis zum Grund runtergeht, sind es 455°. Warum ist es am Mars so kalt, trotzdem er eine Atmosphäre fast nur aus CO2 hat? Die Dichte der Marsatmosphäre am Boden entspricht der Erdatmosphäre in 35 km Höhe. Man kann es auch als die Treibhausgas-Säulenmasse oberhalb des eigenen Standortes betrachten. Man muss auf der Erde schon in 30 km Höhe sein, damit man die gleiche Treibhausgas-Säulenmasse wie auf der Oberfläche des Mars erreicht. Mit der gleichen Atmosphäre wie auf der Erde hätte der Mars -40° C im Durchschnitt, -60° im Durchschnitt liegt an der viel geringeren Treibhausgas-Säulenmasse als auf der Erde.
  KI Rechenzentrum im Erdorbit
Bei 2030 zu erwartenden Preisen sind bei meiner Simulation typische 24×365 Stromproduktionskisten 3 bis 5 Cent/kWh in Gegenden nicht mehr als 30° vom Äquator entfernt. Da sind keine Grundstückskosten dabei, weil das für energieoptimierte Siedlungen gerechnet ist. Grundstückskosten sind da zum Wohnen, Stromerzeugung ist da ein Zusatznutzen. Unter welchen Umständen ist es im Erdorbit billiger? Nehmen wir einmal an, Hardware um 1.000 € wiegt 3 kg samt Verpackung und benötigt 200 W. Die Stromversorgung wiegt nochmals 3 kg und kostet 100 €. Wenn mit Starship 1 kg ins Orbit 100 € kostet, sind dies 1.700 €. Diese 1.700 € sind Hardware und 10 Jahre Stromversorgung. Die Akkus haben einen Ladezyklus bei jedem Erdorbit. Bei 127 Minuten in 2.000 km Höhe sind dies in 10 Jahren 41.386 Ladezyklen. Müssen verdammt gute Akkus sein oder man dimensioniert die Akkus größer, dass im Erdschatten der Zyklus nur 70% auf 40% ist. Diese Hardware auf der Erde benötigt in 10 Jahren 17.520 kWh. Bei den hier eingesetzten Parametern ist ein energieoptimiertes Siedlungsgebiet mit 4 Cent/kWh für 24×265 Strom Preisgleich. Die Zahlen können nur eine grobe Schätzung darstellen. Je nach eingesetzten Parametern ist einmal die eine oder andere Variante günstiger. Große KI-Firmen investieren zurzeit in Atomkraftwerke. Die Idee von KI im Erdorbit beruht darauf, kostengünstiger als Atomkraftwerke zu sein. In der Äquatornähe sind energieoptimierte Siedlungsgebiete wesentlich billiger als Atomkraftwerke. Wer wird billiger sein?
  CO2 statt Wasserdampf
Vor ein paar Wochen las ich Überschriften wie „China gewinnt Energie aus CO2“. Bei einem solchen Nonsens klicke ich bestimmt nicht hin. Solche Titelzeilen können nur „Journalisten“ verfassen, die eine Schande für ihren Beruf sind. Jetzt stellte sich heraus, worum es wirklich geht: Kalorische Kraftwerke erwärmen Wasser und betreiben mit dem Wasserdampf eine Turbine. Mit CO2 statt Wasser kann man einen höheren Wirkungsgrad erzielen. Hier ein Video dazu. Damit kann für dezentrale Stromversorgung schon ein 200 kW Generator durch Nutzung der heißen Abgase einen deutlich bessere Wirkungsgrad bekommen, die Frage ist nur, ob dies unter 200 Volllaststunden/a rentabel ist.
  Die Planetensanierung Mentalität
Planetensanierung zurück zu 350 ppm CO2 bedeutet etwa 47.000 TWh Strom, um 1 ppm CO2 aus der Atmosphäre zu filtern und zu Kohlenstoff und Sauerstoff zu recyceln. Wer kann sich das leisten? Nur eine reiche Menschheit, 10 Milliarden Menschen in Wohlstand schaffen das. Eine Million km² energieoptimierte Siedlungsgebiete sollen allein 150.000 TWh für den nötigen Strom von WeltWeiten Wohlstand und Planetensanierung beisteuern.
  GEMINI next Generation AG wird den Gegenbeweis antreten
Es geht nicht darum, ob die Aktien in 20 Jahren 100-mal oder 1000-mal mehr wert sind oder nur noch wenige Cent wert sind. Es geht um unser aller Zukunft. Wird es zum großen Show-down zwischen dem Öko-Faschismus und den ewig gestrigen Fossilen kommen oder gelingt es, die tiefe Spaltung der Gesellschaft zu überwinden, Anhänger beider Seiten für ein großartiges neues Ziel zu begeistern? Weltweiter Wohlstand und Planetensanierung statt Sparen Einschränken Verzichten und Klimakatastrophe oder Peak-Öl und etwas mehr Klimakatastrophe. Beide Seiten müssen davon überzeugt werden, keine auch nur annähernd brauchbare Lösung zu haben. Der einen Seite muss gezeigt werden, dass Netto-Null Emission ein gänzlich unzureichendes Ziel ist, stattdessen Planetensanierung zurück zu 350 ppm CO2 das Ziel sein muss. Der anderen Seite muss gezeigt werden, dass Solarstrom einen höheren Lebensstandard als fossile Energie ermöglicht. Es geht ums Überleben! Die gesellschaftliche Situation 2025 im Vergleich zu 2005. Das auf 2045 extrapoliert, ergibt eine Horrorwelt! Wenn wir Erfolg haben und ihre Aktien 100-mal mehr wert sein wird, ist dies nur eine Zugabe zu all den anderen erreichten. Ein neuer Aktionär meinte „Ich mit meiner sehr bescheidenen Investition“, aber 400 mal 1.000 € sind auch 400.000 € für alle Investitionen bis zur Erstellung des Prototyps. Es gibt ein Belohnungsprogramm für das Weiterempfehlen der Aktie. Zwei der neuen Aktionäre sind es durch dieses Belohnungsprogramm geworden. Hier die Details.
  GEMINI Aktien: Zeit zum Kaufen – Meilensteine
Die Situation hat sich mit dem Besuch dieser Firma in der Slowakei grundlegend gewandelt. Nötiges Investitionsvolumen etwa 90% gesenkt. Zeit bis zum verkaufsfähigen Produkt um etwa ein Jahr verkürzt. Durch das um 90% reduzierte Investitionsvolumen bleiben auch jeden Aktionär deutlich mehr Anteile. Der Kurs der Aktie wird jetzt bei jedem Meilenstein in Richtung unserer Ziele angehoben. Diese Meilensteile können in allen Bereichen passieren: Finanziell, neue Aktionäre, neue Möglichkeiten, neue Aktionäre anzuwerben. Verträge zum Bau des Prototyps, weiterer Häuser und von Siedlungen. Kooperationen zur Realisierung. Kauf, Ankunft und Test wichtiger technischer Komponenten.
          KI-Rechenzentren im Erdorbit vs. energieoptimierte Siedlung: KI braucht billigen Strom. Vergleich zwischen Solarstrom auf der Erde mit energieoptimierten Siedlungsgebieten, Solarstrom im Orbit und Atomkraftwerken. https://2026.pege.org/02-01/german.htm